Samstage

Oh, wie ich Samstage hasse. Sie stehen für mich für Einkaufen, Kochen, Putzen, Waschen und all das mit den zwei kleinen Räubern zusammen, was früher oder später eskaliert, egal wie viel Mühe ich mir gebe. Und das Ergebnis ist ein Tag voller Stress, an dessen Ende ich auf der Couch sitze und mir einfällt, was ich alles nicht geschafft habe… Keine Ahnung, wie andere Leute ihre Samstage verbringen, aber ich bin erstens meistens allein mit den Kids und zweitens keine Haushaltsfee…

Aber dieser Samstag ist anders! Wir werden nächste Woche „umziehen“, in ein Haus in unserer Straße, das meinem Schwager gehört. Und dann werden hier Wände eingerissen, Beton rausgehackt, usw. Die Idee, heute nicht putzen zu müssen, da das ja absolute Zeitverschwendung wäre, lässt mich jetzt – um 10 Uhr vormittags – immer noch im Schlafanzug herumsitzen und Kaffee schlürfen. Zuvor lagen wir bis 9 im Bett und haben uns kuschelnd Märchen-CD’s angehört. Jetzt werden wir bisschen rausgehen und ein leckeres Mittag machen, danach eine Runde pennen. Ach, könnte doch jeder Samstag ein Vorumzugssamstag sein…

Liebe Grüße,

Ich und die Bumbidis

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Zeit

Zeit für die eigenen Gedanken zu haben – das ist wohl der Grund für dieses kleine Tagebuch.

Ein kleiner Abriss aus meinem Leben, aus dem Leben im ungarischen Dorf, im alten Bauernhaus mit ungarischen Mann(!!) und zwei Kindern (!!!!)… Und vielleicht für den Einen oder Anderen ein paar gestohlene Minuten, die beim Lesen zu Schmunzeln, Wiedererkennen oder neuer Kraft führen.

Auf ein baldiges Lesen!

Frischfisch